Grundsätze

Das pädagogische Konzept: Miteinander spielen – lernen – leben

Voraussetzungen und pädagogische Zielsetzung

In Zusam­men­ar­beit mit den Eltern sol­len die päd­ago­gi­schen Ziel­set­zun­gen der Kita kon­ti­nu­ier­lich ver­folgt und in Ein­zel- und Grup­pen­ge­sprä­chen wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

Das Haupt­ziel der päd­ago­gi­schen Arbeit mit den Kin­dern ist die För­de­rung der Ent­wick­lung hin zu eigen­stän­di­gen, selbst­be­wuss­ten Per­sön­lich­kei­ten, die das Anders­sein ihrer Mit­men­schen ach­ten, Tole­ranz üben und die es ihnen ermög­li­chen, in einer viel­schich­ti­gen Gesell­schaft ihren indi­vi­du­el­len Weg zu fin­den.

Weitere Informationen:

CIP-Euro­pa-Kita Theo Tin­ten­klecks
Mie­ren­dorffstr. 21, 10589 Ber­lin
Tel.: 030 / 54 46 97 66
Fax: 030 / 54 46 97 68
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Prinzip und Grundsätze der pädagogischen Arbeit

Das wich­tigs­te Kri­te­ri­um in die­ser Kita ist die Spra­che. Da hier eine Viel­zahl von nicht­deut­schen Kin­dern betreut wird, dient die deut­sche Spra­che als Medi­um für sämt­li­che zwi­schen­mensch­li­chen Kon­tak­te. Hier­bei wird dar­auf geach­tet, dass die Spra­che auf spie­le­ri­sche Wei­se geför­dert wird und all­tags­in­te­griert ange­wandt wird.

Die ver­ba­le und non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on mit einer Viel­falt sei­ner Facet­ten und Mög­lich­kei­ten bedeu­tet inn­vol­le Inte­gra­ti­on, da das gesam­te Leben von Jung und Alt über das Spre­chen und Ver­ständ­lich­ma­chen gere­gelt wird. Das Erzie­her-Team nimmt dazu an Fort­bil­dun­gen teil, um gewis­se Pro­zes­se zu ver­fei­nern und zu indi­vi­dua­li­sie­ren.

Das Prin­zip der Gewalt­frei­heit steht eben­falls im Vor­der­grund des Mit­ein­an­der­um­ge­hens in die­ser Kita. Um die­ses Prin­zip ein­hal­ten zu kön­nen, müs­sen die Kin­der in die Lage ver­setzt wer­den, kon­flikt­fä­hig zu sein. Dazu gehört, Kri­tik ver­bal äußern zu kön­nen, die Fähig­keit Selbst­kri­tik zu üben, kom­pro­miss­fä­hig zu sein, aber auch eige­ne Bedürf­nis­se durch­set­zen zu kön­nen und ande­re argu­men­ta­tiv zu über­zeu­gen.

Um die sozia­le Kom­pe­tenz der Kin­der in die­sem Bereich aus- und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, haben alle am Erzie­hungs­pro­zess betei­lig­ten Per­so­nen, wie z.B. die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her eine Vor­bild­funk­ti­on ein­zu­neh­men und das zu ver­mit­teln auf eige­ne Wei­se indi­vi­du­ell im All­tag zu Leben.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund­satz in der Arbeit ist die Tole­ranz ande­ren gegen­über. Hier­zu gehört sowohl das Akzep­tie­ren von kul­tu­rel­len und reli­giö­sen, als auch eth­ni­schen Unter­schie­den. Ein beson­de­rer Schwer­punkt der päd­ago­gi­schen Arbeit ist, das Bewusst­sein der Kin­der dafür zu för­dern, dass das „Anders­sein“ von Men­schen nicht als Bedro­hung, son­dern als Berei­che­rung anzu­se­hen, Fremd­ar­tig­keit nicht zu belä­cheln, son­dern zu hin­ter­fra­gen – den Kin­dern die Mög­lich­keit auf­zu­zei­gen, von­ein­an­der zu ler­nen und mit ihren unter­schied­li­chen Fähig­kei­ten, Eigen­hei­ten und Bedürf­nis­sen kon­struk­tiv umzu­ge­hen.

Ein nicht zu ver­nach­läs­si­gen­der Schwer­punkt der päd­ago­gi­schen Arbeit die­ser Kita ist es, das öko­lo­gi­sche Bewusst­sein der Kin­der zu inten­si­vie­ren, um ihnen die Natur mit Ihren Funk­tio­nen, Mög­lich­kei­ten aber auch Pro­ble­men auf­zu­zei­gen.

Die täg­li­che päd­ago­gi­sche Arbeit stützt sich auf das Ber­li­ner Bil­dungs­pro­gramm.

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